Warum überhaupt ein eigenes Bestellsystem?
Telefon, WhatsApp und Zettel funktionieren – bis der Abendspitzenstress kommt, Bestellungen doppelt aufgehen oder niemand mehr durch den Menü-Wust sieht. Ein digitales Bestellsystem strukturiert den Ablauf: Gäste wählen selbst, die Küche sieht alles gebündelt, Fahrer bekommen klare Touren. Entscheidend ist nicht „irgendein System“, sondern eines, das zu deinem Betrieb passt – Lieferung, Abholung, Vorbestellung oder alles zusammen.
Grob unterscheidest du zwischen Lieferportalen (Reichweite gegen Provision) und eigenen Shops (feste Monatspauschale, volle Kontrolle). Viele Betriebe kombinieren beides: Portal für Neukunden, eigener Link für Stammgäste.
Checkliste: Diese Funktionen brauchst du wirklich
- Speisekarte mit Varianten: Größen, Extras, Pflichtoptionen (z. B. Teigart bei Pizza)
- Lieferung & Abholung: getrennte Flows, Mindestbestellwerte, Liefergebühren pro Zone
- Öffnungszeiten & Pausen: automatisch kein Checkout außerhalb der Zeiten
- Zahlungsarten: Bar bei Abholung, PayPal/Karte direkt auf dein Konto
- Küchen- & Fahrer-Ansicht: ohne extra App-Store-Pflicht, mobil im Browser
- DSGVO & Impressum: Hosting in der EU, klare Datenschutzhinweise
- Mobiloptimierung: die meisten Bestellungen kommen vom Smartphone
Nice-to-have: Statistiken, Webhooks, White Label, Vorbestellung mit Datum – je nach Branche (Catering, Bäckerei) oft Pflicht statt Option.
Kostenmodelle im Überblick
Provision pro Bestellung
- 15–30 % auf den Warenkorb üblich
- Kosten steigen mit jedem Auftrag
- Gut für Testphase mit wenig Volumen
- Teuer bei hohem Lieferumsatz
Feste Monatspauschale
- Planbarer Fixpreis (z. B. ab 0 €*)
- 0 % Provision pro Bestellung
- Lohnt sich ab mittlerem Bestellvolumen
- Eigene Kundendaten und Branding
Ausführliche Rechenbeispiele findest du im Artikel Provisionen in der Gastronomie.
Setup-Zeit: Minuten oder Wochen?
Enterprise-Lösungen mit Individualentwicklung brauchen Wochen. Moderne SaaS-Systeme wie bringeat sind auf Schnellstart ausgelegt: Speisekarte anlegen, Lieferzonen zeichnen, Testbestellung durchspielen – oft in unter einer Stunde live. Entscheidend ist eine klare Onboarding-Oberfläche statt versteckter Einstellungen in Untermenüs.
Tipp: Starte mit einem schlanken Menü (20–30 Top-Artikel) und erweitere nach der ersten Woche. So vermeidest du, dass du vor dem ersten Gast noch wochenlang feilst.
Branche beachten
Pizzerien brauchen Varianten-Logik, Bäckereien Vorbestellung mit Abholzeit, Catering Mengen und Lieferfenster. Generische „Shop-Baukästen“ scheitern oft an diesen Details. Prüfe deshalb branchenspezifische Landingpages und ob der Anbieter deinen Alltag in Screenshots oder Demos zeigt – nicht nur generische Food-Fotos.
bringeat deckt Restaurants, Pizzerien, Cafés, Bäckereien, Imbisse und Catering ab.
Nächste Schritte
Vergleiche Paketpreise, lies über DSGVO bei Online-Bestellungen und sieh dir im Showcase Dashboard und Live-Demo an.